Psychologische Sicherheit
- Ricarda Baldock
- 26. Apr. 2023
- 1 Min. Lesezeit
‚Psychologische Sicherheit ist die Überzeugung, dass der Kontext für zwischenmenschliche Risikobereitschaft sicher ist - dass das Aussprechen von Ideen, Fragen, Bedenken oder Fehlern willkommen ist und geschätzt wird, selbst wenn ich falsch liege. Es ist ein Gefühl der Erlaubnis zur Offenheit.‘ Amy Edmondson
Psychologische Sicherheit ist eine der Grundlagen der Führung. Es lohnt sich zu untersuchen, wie sicher sich Ihr Team fühlt und wie es verbessert werden kann. Die psychologische Sicherheit in einem Team verändert sich, da sich auch die Dynamik ständig ändert.
Psychologische Sicherheit hat einen großen Einfluss auf Bereiche wie:
➕ Leistungsniveau des Einzelnen und des Teams als Ganzes
➕ Problemlösungsfähigkeit
➕ Wohlbefinden des Teams und des Einzelnen, Mitarbeiterbindung
➕ Innovation
➕ Bewältigung der laufenden Veränderungen

Es gibt einige hilfreiche Dinge, die Ihnen zeigen können, dass ihr Team sich nicht psychologisch sicher fühlt:
⚠ Nicht jede Person teilt Ideen offen mit
⚠ Ideen oder Fragen beginnen mit einer Entschuldigung
⚠ "Geheime" Gespräche an der Kaffeemaschine
⚠ (Un-)subtile Reaktionen (hochgezogene Augenbrauen)
⚠ Niemand oder immer dieselben Personen ergreifen das Wort
⚠ Die Teilnahme an Teamveranstaltungen ist lückenhaft
⚠ Ihr Denken wird selten in Frage gestellt
⚠ Misserfolge sind unangenehm und schmerzhaft
⚠ Das Team hat Probleme, unter Druck gut zusammenzuarbeiten
In einer kürzlich von McKinsey durchgeführten Umfrage gaben 89 % der
Arbeitnehmer an, dass sie die psychologische Sicherheit am Arbeitsplatz für essentiell wichtig halten.
Im Rahmen des Projekts Aristotle entdeckte Google durch eine Massenbefragung, dass psychologische Sicherheit das wichtigste Unterscheidungsmerkmal von Hochleistungsteams ist.
Die gute Nachricht ist, dass wir eine Menge tun können, um die psychologische Sicherheit zu verbessern! Das kann man lernen und mit großem Erfolg in die Praxis umsetzen.
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